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Austrian Federation for Interdisciplinary Aesthetic Surgery
Österreichischer Verband für Interdisziplinäre Ästhetische Chirurgie

  • Mitgliedsgesellschaften

Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie

Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) hat sich zum Ziel gesetzt die wissenschaftliche Entwicklung und die praktische Umsetzung des Fachgebietes der Haut- und Geschlechtskrankheiten einschließlich der Spezialdisziplinen zu fördern. Die wichtigsten Spezialdisziplinen sind Allergologie, Angiologie, Phlebologie, Dermatohistopathologie, Immundermatologie, dermatologische Genetik, Dermatochirurgie, dermatologische Onkologie, Proktologie, dermatologische Kosmetologie, Photobiologie, dermatologische Laser- und Strahlentherapie, dermatologische Labordiagnostik, dermatologische Mikrobiologie, die sexuell übertragbaren Erkrankungen, psychosomatische Dermatologie, Umweltmedizin und das Gutachterwesen sowie die Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation im gesamten Gebiet der Hautkrankheiten. Ein Teilgebiet der Dermatologie ist auch die ästhetische Dermatochirurgie, die sich mit allen ästhetische Operationen im Hautorgan befasst. Diese werden auch während der 6 jährigen Ausbildung zum Facharzt für Dermatologie gelehrt. Die ÖGDV veranstaltet jährliche wissenschaftliche und Fortbildungskongresse und betreibt eine eigene Arbeitsgruppe für Dermatologische Fortbildung (ÖADF). Die ÖGDV berät Einzelpersonen, andere medizinische Gesellschaften sowie Behörden. Sie kümmert sich um gesundheitliche und soziale Folgen von Hautkrankheiten sowie deren Vorbeugung. Die ÖGDV nimmt standespolitische Interessen wahr und erstellt Qualitätsnormen und Leitlinien. Die ÖGDV arbeitet in nationalen und internationalen Gremien innerhalb der Europäischen Union mit und ist eingebunden in die internationale Liga Dermatologischer Gesellschaften.
Präsident: Univ.-Prof. Dr. Erwin Tschachler, Wien

Österreichische Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie

Die österreichische Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie ist eine bei der Österreichischen Ärztekammer assoziierte wissenschaftliche Fachgesellschaft. Homepage: www.hno.at Sie vertritt die Interessen der niedergelassenen HNO-Fachärzte als auch der Spitalsärzte und der Ausbildungsassistenten zum Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten. Sie befasst sich mit den wissenschaftlichen Belangen ebenso wie mit den berufspolitischen.
Sie zählte im Jahr 2012 676 ordentliche und 209 korrespondierende und Ehren-Mitglieder.

10 Arbeitsgemeinschaften bearbeiten spezielle Teilgebiete der HNO-Heilkunde.

Darunter eine Arbeitsgemeinschaft für plastische und rekonstruktive Chirurgie.

Sie organisiert Operationskurse, Fellowships und Hospitationen auf verschiedenen HNO-Abteilungen Österreichs, die Schwerpunkte in ästhetischer, plastischer und rekonstruktiver Chirurgie des Kopf-Halsbereiches aufweisen, und ist Ansprechpartner auf diesem Gebiet.

In den letzten Jahren wurden mehrtägige Operationskurse mit Schwerpunkt Septorhinoplastik und Otoplastik veranstaltet in Salzburg, Linz, St. Pölten, Graz, Wiener Neustadt.

Mitglieder nehmen auch regelmäßig aktiv und passiv an internationalen Operationskursen, Workshops und Kongressen teil. Einige haben wissenschaftliche Publikationen herausgebracht und neue Operationsmethoden publiziert, die internationale Anerkennung und Verbreitung gefunden haben.

Die Ausbildungsordnung und das Rasterzeugnis zum HNO-Facharzt sieht die Ausbildung in Septorhinoplastik (Nasenkorrekturen mit und ohne Korrektur der Nasenscheidewand), in Ohranlegeplastik und in plastischer und rekonstruktiver Chirurgie des Kopf-Hals-Gebietes vor.

Nach der Verordnung der Österreichischen Ärztekammer zum Ästhetischen Operationsgesetz 2012 dürfen HNO-Fachärzte in Österreich folgende ästhetische Eingriffe durchführen:
  • Auflagerungsplastik, Gesichtsimplantat
  • Brauenoperation
  • Eigenfetttransfer (Lipofilling) oberhalb des Schlüsselbeins
  • Entfernung von Xanthelasmen (chirurgisch oder mit ablativem Laser) im Hals und Gesichtsbereich ausgenommen okulär
  • Facelift (Rhytidektomie)
  • Fettabsaugung (Liposuction) oberhalb des Schlüsselbeins
  • Halslift
  • Kinnplastik (Genioplastik)
  • Nasenplastik (Rhinoplastik)
  • Ober- und Unterlidoperation
  • Operation abstehender Ohren (Otoplastik)
  • Stirnlift
Nach einer Erhebung der Österreichischen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie im Jahr 2012 wurden von den in Österreich in der Statistik Austria 2011 gemeldeten 3.217 medizinischen Einzelleistungen (MEL) Rhinoplastik und Septorhinoplastik 79% auf HNO-Abteilungen und von den 1.975 MEL Otoplastiken 43% auf HNO-Abteilungen durchgeführt. Diese Eingriffe werden flächendeckend an 26 verschiedenen HNO-Abteilungen in ganz Österreich angeboten. Dazu kommen noch die in Privatkrankenhäusern von HNO-Ärzten durchgeführten Eingriffe.
Präsident 2012/13 ist Univ-Prof. Dr. H. Stammberger, Vorstand der Univ. HNO-Klinik in Graz.


Österreichische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Das Sonderfach der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie umfasst die Prävention, Diagnostik, Behandlung, Rekonstruktion und Rehabilitation von angeborenen und erworbenen Formveränderungen, Erkrankungen und Verletzungen der Hart- und Weichgewebe der Mund-, Kiefer- und Gesichtsregion einschließlich ästhetischer Operationen in diesem Bereich.
Präsidentin: Univ.Prof.Dr. Ingeborg Watzke, Wien


Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (Okuloplastische Sektion)

Die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft - die Vertretung der Augenärzte Österreichs - wurde bereits 1904 gegründet und ist der kompetente Ansprechpartner für Wissenschaft, Forschung und Praxis. Die Okuloplastische Kommission kümmert sich auch um die ästhetischen Belange der Augenheilkunde.
Präsidentin: OMR Dr. Helga Azem


Austrian Academy of Cosmetic Surgery and Aesthetic Medicine

Die Austrian Academy of Cosmetic Surgery and Aesthetic Medicine (AACSM) ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Ärzten aus den Fachrichtungen: Allgemein Chirurgen, Dermatologen, Mund- und Kieferchirurgen, Hals-, Nasen- und Ohrenärzte, Augenärzten, Plastischen Chirurgen, Gynäkologen, Anatomen usw. mit Schwerpunkt Ästhetischer Medizin. Die gemeinsamen Ziele der Ärztinnen und Ärzte aus den verschiedenen Fachrichtungen sind: Einheitliche Ausbildungsstandards, objektive Patientenaufklärung und Patientensicherheit, Aus, Fort- und Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte mit Schwerpunkt Ästhetische Medizin und Kosmetische Chirurgie, sachliche Information der Öffentlichkeit, Veranstaltungen, Symposien und Kongresse zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch und zur Diskussion aktueller medizinischer Entwicklung.
Präsidentin: Prim.Dr. Hajnal Kiprov, Wien


Österreichische Gesellschaft für dermatologische Kosmetik und Altersforschung

Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung der Haut (vormals Österreichische Gesellschaft für Ärztliche Kosmetologie und Altersforschung der Haut) wurde im Jahre 1988 ins Leben gerufen. Der Anlass zu ihrer Gründung war die Überlegung, dass gerade auf dem Gebiet der Alterungsvorgänge der Haut, und der Möglichkeiten diese zu verzögern, ein großer Bedarf an wissenschaftlicher Forschung, Information, Bildung und praktischer Anleitung besteht. Die Gesellschaft will daher durch Unterstützung von Forschungsprojekten auf diesem Gebiet, durch Veranstaltung von nationalen und internationalen Kongressen, Fortbildungskursen und Seminaren diesen Anlagen gerecht werden. Darüber hinaus soll dieses Gesellschaftsgremium wissenschaftliche Grundlagen zur praktischen Beurteilung von Alterungsvorgängen und deren Verhütung erarbeiten.
Präsidentin: Univ.Prof.Dr. Eva Maria Kokoschka, Wien


Österreichische Gesellschaft für Dermatochirurgie

Die Österreichische Gesellschaft für Dermatochirurgie (ÖGDC) wurde 1995 als gemeinnütziger Verein gegründet, mit der Zielsetzung die Aus-, und Weiterbildung von Dermatologen auf dem Gebiet der Dermatochirurgie zu fördern, neue Behandlungskonzepte zu etablieren und Leitlinien für dermatochirurgische Eingriffe zu schaffen. Sie vertritt als offizielles Organ der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie die Mutterorganisation in dermatochirurgischen Angelegenheiten. Die Gesellschaft zählt 359 Mitglieder, verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und wird durch Kongressgebühren, Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Chirurgische Eingriffe am Hautorgan stellen einen wesentlichen Teil der praktischen Tätigkeit des Dermatologen dar. Zwei Schwerpunkte können definiert werden: im kurativen Bereich die Diagnose und Therapie neoplastischer, entzündlicher und funktionell störender Veränderungen der Haut ,der Subcutis und der in ihr eingebetteten Strukturen, wie dem oberflächlichen Venensystem; im ästhetischen Bereich die Behandlung unerwünschter ästhetischer Unzulänglichkeiten und Altersveränderungen der Haut. Da die ÖGDC sich im Besonderen der Weiterbildung und Qualitätssicherung verschrieben hat, werden neben den jährlichen, wissenschaftlichen Fortbildungstagungen regelmäßig praxisorientierte Kurse veranstaltet, in denen kurative und ästhetische dermatochirurgische Fertigkeiten erworben werden können. Diese Kurse stehen auch KollegInnen anderer Fachdisziplinen offen.
Präsidentin: Univ.Prof.Dr. Kornelia Böhler, Wien



ÜBER AFIAS

Der Verband versteht sich als ein Dachverband aller Fachgesellschaften die sich mit Organspezifischer Ästhetischer Chirurgie befassen. Bis jetzt sind 7 Fachgesellschaften beigetreten, die ca. 2700 Fachärzte repräsentieren.
Wir sind der Meinung, dass nur eine interdisziplinäre ästhetische Chirurgie in der Lage ist einen hohen Qualitätsstandard zu garantieren
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29. - 30. April 2016  
Jahrestagung der AFIAS
mit Live Workshops

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